Handeln

Zunächst (und immer wieder) sollte man sich die eine alles entscheidende Frage stellen:

 

Brauche ich das überhaupt?

So schön es auch sein mag, sich neue Sachen zu kaufen, am nachhaltigsten ist immer noch, seine Klamotten so lange wie möglich zu nutzen! Real love lasts: Wer die Sachen 50 mal statt 5 mal trägt, reduziert den jeweils entstandenen Fußabdruck um sagenhafte 400%

 

Es lohnt sich also, erstmal den eigenen Kleiderschrank (sowie möglicherweise Keller oder Speicher) zu durchforsten und alte Schätze wieder raus zu kramen. Vielleicht findest Du Deine frühere Lieblings-Jeansjacke wieder oder Du entdeckst tot geglaubte Klassiker wie schicke Bleistiftröcke aus Wolle in den Tiefen Deines Schranks – die machen jedes Outfit sexy, ob lässig mit Boots und Tshirt, bürotauglich mit Bluse und Stiefeln oder stylish mit Statement-Pulli und extravaganten High Heels kombiniert!

 

Schnapp Dir Deine beste Freundin und probiert alles durch, was Dein Kleiderschrank hergibt. Ihr habt garantiert jede Menge Spaß und findet bestimmt zahlreiche neue Kombinationsmöglichkeiten…

TIPP: Am besten macht ihr gleich Fotos von den besten Outfits, so kannst Du später wieder darauf zurück greifen, wenn Du mal schnell Inspiration brauchst.

 

Was lange währt… Vintage-Liebe

Vielleicht hat auch Deine Mutter, Tante oder Oma noch Klamotten, aus denen sie raus gewachsen ist – sie freut sich bestimmt, wenn ihre Klamotten weiter getragen und somit in Ehren gehalten werden! Und ganz ehrlich, die schönsten Kleider, Röcke und Mäntel sind doch die von Oma… und wenn nicht von der eigenen, dann gerne auch aus einem gut sortierten Vintage-Shop in Deiner Nähe. Es lohnt sich, ein bisschen zu stöbern, denn manche Stücke sind noch so gut erhalten, dass sie fast wie neu sind (was einerseits an der Qualität der Sachen liegt, andererseits daran, wie gut sie gepflegt wurden). Hier findet man auf jeden Fall das ein oder andere Lieblingsstück und echte Unikate.

Ja, wir liiiiiiiiieben Vintage!!!

 

auf Transparenz achten und – fragen, fragen, fragen!!

Zertifizierungen sind leicht zu erkennen und garantieren für die Einhaltung gewisser Standards. Aber: nicht jedes Label kann sich eine entsprechende Zertifizierung leisten und teils ist das auch nicht unbedingt sinnvoll. Kleinere Labels kennen ihre Lieferkette oft viel besser und haben persönliche Kontakte, weshalb sie für die Qualität einstehen können. In der Regel kommunizieren sie darüber auch gerne. Deshalb gilt: Sich informieren, direkt nachfragen… wenn detaillierter Auskunft gegeben wird, ist das schon mal ein gutes Zeichen, dass man sich der Verantwortung bewusst ist und versucht, ihr nachzukommen!

 

  • Recycling und Upcycling
  • Reparieren
  • DIY
  • Klassiker (auf Qualität, Langlebigkeit und Zeitlosigkeit achten)
  • Minimalismus/ Capsule Wardrobe
  • Lokale kleinere Labels & Produktion unterstützen
  • gute Pflege der Kleidung
  • natürliche Stoffqualitäten (kein Plastik, ökologisch abbaubar)
  • neue innovative Stoffe wie Ananasleder, Apfelleder, fruit leather, Papierleder (sogar waschbar), Kork als Lederersatz statt Kunstfasern, Tencel (Holzfasern) statt Viskose oder Polyester
  • neue innovative Färbeverfahren oder Farbstoffe (z.B. mit Mikroorganismen, Farben aus recycelten Stoffen, geschlossener Wasserkreislauf)
  • Second Hand & Vintage
  • Kleider tauschen
  • Kleider leihen
  • ausrangierte Kleider spenden (Oxfam, Diakonia)
  • Welche nachhaltigen Labels/Stores gibt es? muenchen-fair.de
  • Onlinestores für Nachhaltige Kleidung (z.B. Greenality, Avocado, Green Window, Folkdays)
  • Info-Plattformen zu nachhaltigem Lifestyle (z.B. Utopia, Grün & Gloria)
  • Info-Plattformen zu fairer Mode (z.B. Get Changed, FEMNET, Future Fashion, bald auch muenchen-fair.de)
  • sich engagieren (FEMNET, fashion revolution, Christliche Initiative Romero, Clean Clothes Campaign, Greenpeace)
  • Info-Veranstaltungen (auch bald auf muenchen-fair.de)
  • Fair & Green Fashion Tours, Orte des Wandels (nachhaltige Labels kennen lernen)
  • sich inspirieren lassen: Fair Fashion Blogger (z.B. myfairladies, my-greenstyle, Plastikfrei leben und viele viele mehr) und Instagram ♥

Bewusstsein

schön aussehen UND gut fühlen

Bestandsaufnahme

Was steckt alles in meinem Kleiderschrank?

Oldies but Goldies

Klassiker und Vintage

Wertschätzung und Pflege

Wie man mit der Kleidung möglichst lange Freude hat

Minimalismus

Verzicht ist Zugewinn

In geselliger Runde

Kleider tauschen, leihen, leasen

Neu kaufen

Worauf kann ich achten?

Hand anlegen

DIY, Upcycling und Reparieren

Und danach?

Verwertung der Kleidung

we love to inspire you

Stars und Sternchen am Fair Fashion Firmament

Hier passiert was!

die wichtigsten Kampagnen zum Informieren, Mitmachen und Unterstützen